Kulturgottesdienst „Von weltlicher Obrigkeit – ob man ihr Gehorsam schuldig sei

 

 

 

Es ist fast unmöglich, durch die Fernsehkanäle zu zappen ohne auf mindestens einen Krimi zu stoßen. Wir fiebern mit den Polizisten mit beim Tatort, bei Castle oder dem Notruf Hafenkante. Und zeitgleich werden viele Menschen nervös, wenn ein Peterwagen auf der Landstraße lange hinter einem fährt - selbst dann, wenn man eigentlich nichts zu verbergen hat. Es wird geschimpft, wenn Polizisten ungefragt in das eigene Leben treten und wenn man sie braucht, können sie gar nicht schnell genug kommen.

 

 

 

Die Wahrnehmung auf diesen Berufsstand ist ambivalent. Und damit ein Thema für die Kulturgottesdienste, eine Gottesdienstform die Pastor Schwarz seit neun Jahren durchführt und die am 10. März zum ersten Mal in Zeven Station machen wird. Wenn unsere Sicht auf Aspekte des Lebens allzu selbstverständlich geworden sind, wenn Themen abgehakt werden, weil man „ja doch keine Antwort darauf findet“, dann rühren die Kulturgottesdienste da noch mal auf.   

 

Das Herzstück der Reihe sind die Gäste aus verschiedensten Kulturformen. Ausgehend von dem Gedanken, dass der Mensch immer nach Sinn suchen in seinem Leben und akzeptierend, dass die Menschen das heute nicht mehr allein in der Kirche tun, lädt Pastor Schwarz Kulturschaffende ein, ihren Beitrag zur Sinnstiftung im Kulturgottesdienst zu zeigen. Oft zeigt es sich, dass der Unterschied zur christlichen Botschaft minimal ist, manchmal aber stehen sich die Meinungen frontal gegenüber. Eine Gemeinde, das hat sich in nun fast 50 Kulturgottesdiensten gezeigt, hält das aus und kann aus einer solchen Gegenüberstellung dazulernen und umdenken. Oder sich mit neuen Argumenten und dem Wissen, sich selbst hinterfragt zu haben, in der eigenen Tradition und Sicht festigen.

 

Für die Zevener Premiere der Kulturgottesdienste haben wir anlässlich des Lutherjahres das Polizeiorchester Niedersachsen eingeladen und stellen uns der Lutherschrift „Von weltlicher Obrigkeit – ob man ihr Gehorsam schuldig sei“. Kein leichter Stoff, der da vom 40 Mann starken Orchester der Polizei beschwingt begleitet werden wird.

 

Wenn Sie letztgültige Antworten suchen, dann werden sie von diesem Abend enttäuscht werden. Wenn Sie aber Freude haben an neuen Sichtweisen, Anregungen und vor allem am Fragen haben, seien Sie herzlich willkommen.

 

Von weltlicher Obrigkeit – ob man ihr Gehorsam schuldig sei

Am 10. März um 19.00 Uhr in der St. Viti Kirche Zeven

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir Sie herzlich ein auf ein Getränk und Geklöne.

 

 

 

Der Weltraum - Unendliche Weiten...

Im Jahr 1902 erschuf der französische Zauberkünstler Georges Méliès mit "Die Reise zum Mond" den ersten Science Fiction der Filmgeschichte nach dem gleichnamigen Roman von Jules Vernes.

 

Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Unzählige Romane und Filme haben versucht, eine Antwort zu geben. Manches von dem, was zu ihrer Entstehungszeit Science Fiction war, ist heute Realität. Anderes hat sich als (noch) nicht möglich erwiesen.

Das ganz Besondere dieses Genres ist die Freiheit des Denkens. Losgelöst von allem was ist, zu ersinnen und was dem menschlichen Geist möglich ist, zu erdenken.

 

Die Zukunftsvisionen der Bibel denken auf anderen Pfaden...

Wir nehmen Sie mit auf eine Reise jenseits der Zeit, in eine ferne Zukunft und die unendlichen Weiten des Raumes und zeigen Ihnen diesen Klassiker des Stummfilms mit Livebegleitung auf der Orgel durch Peer Schober.

 

Am 3. Juni 2016 um 20.00 Uhr

in der St. Margarethen-Kirche zu Gyhum